Wer ist der schnellste im ganzen Land?

Bereits zur Comdex im vergangenen Herbst berichteten wir Ihnen von einem genialen Pocket PC, der von Asus hergestellt wird. Mit Asus hat er es aber nicht nach Deutschland geschafft - nur über ein paar Umwege.

Das erste Einschalten. "Asus" flimmert nach dem Kaltstart über den Bildschirm. Asus? Sollte dieser Rechner der Asus sein, über den wir schon mehrfach berichteten? Tatsächlich wurde der uns vorliegende "Zayo A600" von einem Entwicklerteam der Technologieschmiede Zayo entworfen, gebaut hat ihn aber der taiwanesische Hersteller Asus. Und vertrieben wird er in Deutschland von der Zayotech Deutschland.

Mit seinen 125 mal 75 mal 13 mm ist er kleiner als ein Toshiba e310 (125 x 79 x 13 mm) und mit 135 Gramm Lebendgewicht inklusive Stift um 3 Gramm leichter. Im A600 steckt aber wesentlich bessere Technik:
Der Anwender bekommt einen 400 MHz schnellen Intel PXA 250, also die gleiche Technik wie in einem Fujitsu-Siemens Loox, einem Toshiba e740 oder einem iPaq 3900.

Der Arbeitsspeicher misst 64 Mbyte, das Betriebsystem "Pocket PC 2002" steckt mit den zugehörenden Anwendungsprogrammen in einem 32 Mbyte großen Flash-ROM. Zum Sparen der wertvollen Akkuenergie kann der Anwender die Taktfrequenz des Prozessors in den Stufen 400, 200 oder 100 MHz steuern. Da die Energieaufnahme mit der Taktfrequenz überproportional wächst, kann man auf diese Weise also die Laufzeit verlängern, wie auch unser Laufzeittest beweist:
Mit 400 MHz lief der Rechner 6:25 Stunden, mit 100 MHz sogar 11:17 Stunden. Das Steckernetzteil wird an die Dockingstation angeschlossen oder direkt an den A600.

Das Gehäuse des A600 besteht aus echtem Metall, das an der Seite mit winzigen Schrauben zusammengeschraubt ist. Design ist zwar immer Geschmacksache, das silberne und graue Gehäuse sieht unserer Meinung aber recht schick aus. An der Oberseite sitzen ein Schacht für SD- oder MMC-Speicherkarten, der Eingabestift, die obligatorische Infrarotschnittstelle, der Kopfhöreranschluss und das Mikrofon. An der linken sitzen der Einschalter, die Schnellstarttaste für die Diktiergerätfunktion, die Auf-Ab-Enter-Wippe und der Resettaster.

In unserer Tabelle finden Sie die Ergebnisse unserer Geschwindigkeitstests, die uns ehrlich gesagt gewaltig überrascht haben. Aus Platzgründen können wir hier leider nur die Werte des 400- und des 100-MHz-Modus wiedergeben, die restlichen finden Sie in einem großen ausführlichen Test in der nächsten Ausgabe. Die Schaltung für die automatische Anpassung der Taktfrequenz an die Prozessorauslastung probierten wir zwar aus, sie konnte uns aber nicht überzeugen. Ebenfalls zuschaltbar ist ein separater Cachespeicher, der aber laut Hersteller den Betrieb etwas unzuverlässiger machen kann.

FAZIT
Wir konnten den A600 für diesen Artikel eine Woche ausprobieren. Niemals gab es einen Absturz und niemals erntete ein Testgerät mehr Bewunderung. 400 MHz Taktfreuquenz und 64 Mbyte Arbeitsspeicher in einem solchen Winzling sind schon toll, dass das dann aber noch der schnellste Pocket-PC 2002 ist, hätten wir nicht erwartet.
Bisher sind wir begeistert, den ganz ausführlichen Test finden Sie in der nächsten Ausgabe. (Gerhard Bauer)


 
 

Zayotech Deutschland bringt ab September einen vom Mainboardhersteller Asus gefertigten Pocket PC unter der Bezeichnung Zayo auf den Markt. Wir konnten ein Vorserienmodell testen. Bei seiner Markteinführung wird der Zayo mit 13 mm Tiefe und einem Gewicht von 141 g nicht nur der flachste und leichteste Pocket PC sein, sondern auch über die schnellste PDA-CPU verfügen.
Der Intel-XScale-Prozessor PXA250 kann im Zayo mit drei Taktraten betrieben werden: im Turbo Mode mit 400 MHz, im Standard Mode mit 200 MHz und im Power Saving Mode mit 100 MHz. Daneben kann der Zayo im Automatic Mode die Taktrate seiner jeweiligen Aufgabe entsprechend anpassen. Beim Vorserienmodell traten jedoch während des Tests die gleichen Probleme wie beim Pocket Loox auf (siehe Test in mc2-Ausgabe 9/2002): Der Prozessor und das Betriebssystem Pocket PC 2002 arbeiten nicht richtig zusammen.
Im Vergleich zu älteren Pocket PCs mit Strong-ARM-CPU ist trotz höherer Benchmarkwerte keine bessere Performance erkennbar. Auch für die Akkulaufzeit war es unerheblich, ob der Prozessor mit 400 oder mit 200 Megahertz arbeitete. Ein umfangreicher Akkutest war leider nicht möglich, da sich der fest integrierte Lithium-Polymer-Akku unseres Testgeräts nur zu etwa 90% aufladen ließ. Der TFT-Bildschirm des Zayo ist auch bei voller Vordergrundbeleuchtung etwas dunkel. Hinzu kommt, dass dem Anwender für optimale Sicht nur ein geringer Betrachtungswinkel zur Verfügung steht. Der Zayo kann mit SD-Karten erweitert werden.
Ein Jacket für CompactFlash-Karten soll bei der Markteinführung optional erhältlich sein. Als weiteres Zubehör kündigt Zayotech unter anderem einen Zusatzakku für bis zu 50 Stunden Betriebszeit an.

FAZIT
Der große Pluspunkt des Zayo ist seine flache und leichte Bauweise. Leider kann der Prozessor sein Potenzial nicht ausspielen. Bis zur Serienreife muss Zayotech die Schwächen der CPU und des Displays in den Griff bekommen. (Bernhard Lück)

Generation X

Ein Auszug aus einem X-Scale PDA Test in der com!online Ausgabe 3/2003

Der Newcomer hat bei seinem Debüt keine Kosten gescheut:
Verpackt ist der A600 PPC in einem edlen Metallgehäuse - er bietet aber nicht nur vom Anblick einiges. Als einziges Gerät schafft er es, zumindest teilweise auf die Power des Xscale-Prozessors zurückzugreifen. Dafür haben die Taiwanesen eine Systemsteuerungs-Option eingebaut, mit der der Prozessor sozusagen übertaktet wird.
Bemerkenswert ist auch die Akkuleistung: Bei voller Auslastung hält der Akku fast fünf Stunden. Bei minimaler Helligkeit bringt der A600 PPC etwa zwölf Stunden.
Der A600 PPC kann sich auch bei der Ausstattung der Schnittstellen sehen lassen: Er verfügt über einen Schacht für MMC- und SD-Karten sowie eine Infrarot-Schnittstelle. Das TFT-Display wirkt bei voller Vordergrundbeleuchtung allerdings etwas dunkel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Computerbild: 8 Organizer im Test

3. Platz Zayo A600PPC

Der "Zayo A600 PPC" ist so klein und leicht, dass er in fast jeder Jackentasche Platz hat. Trotzdem hat er alle Funktionen, die ein guter Mini-Computer braucht. Leichte Schwächen zeigt das Gerät bei der Bildqualität: Der geringe Bildkontrast strengt die Augen an. Der "Zayo" lässt sich mit "SD"- und "MMC"-Speicherkarten erweitern. Wer mit dem Zayo-Gerät im Internet stöbern oder E-Mails übermitteln möchte, braucht dazu ein Handy mit Infrarotanschluss. Bluetooth- oder Wireless-LAN-Adapter gibt es nur in Verbindung mit einem so genannten "Compact-Flash-Jacket".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein neuer Silberling

Der neue Zayo A600 gefällt durch sein Metallgehäuse und seine minimalen Abmessungen. Ob und welche weiteren Vorteile der neue Pocket-PC hat, klärt unser Test.

Der "Zayo A600" ist ein praktisch hundertprozentiger Bruder des Asus A600, der allerdings bis heute nicht in einer deutschen Version lieferbar ist. Die Verwandtschaft geht sogar soweit, dass nach dem Einschalten ein paar Sekunden lang eine Asus-Werbebotschaft auf dem Minibildschirm steht. Nach Angaben des deutschen Vertriebs, der Zayotech GmbH, hat das ganz einfache Gründe: Zayo hatte den Rechner entwickelt und Asus würde ihn herstellen. Anfänglich versicherte uns Zayo sogar, dass der Rechner hierzulande ausschließlich von Zayo vertrieben würde, wurde mittlerweile aber eines besseren belehrt.
Das Metallgehäuse besteht zwar nur aus dünnem Blech, dieses wurde aber mit Kunststoff verstrebt und steht daher in der Robustheit anderen Geräten in nichts nach. Im Gegenteil, die Blechhaut macht das Gerät weitgehend kratzfest, so dass man mit einem solchen Gehäuse sicher länger seine Freunde hat, als mit einem billigen Kunststoffteil.
Der Rechner misst an seiner längsten Stelle 125 mm, die maximale Breit beträgt 75 mm. Das Gehäuse ist unterhalb des Displays zwischen den Schaltern 13,2 mm dick. Mit Eingabestift, aber ohne ein Schutzetui beträgt das Lebendgewicht 135 Gramm.
Die aktive Bildschirmfläche ist 71,5 mm hoch und 54 mm breit, die Auflösung beträgt 320 mal 240 Pixel. Beim Display fiel uns auf, dass Farben blasser gezeigt werden als beispielsweise auf einem Dell Axim, vom Spitzenreiter iPaq gar nicht zu sprechen; Farben erscheinen auf dem Zayo weniger kräftig. Fehlt der direkte Vergleich, fällt das überhaupt nicht auf.
Die vier obligatorischen Schnellstarttasten befinden sich unterhalt des Bildschirms, zwei links von Vier-Wege-Schalter und zwei rechts davon. Unter dem Vier-Wege-Schalter sitzt der Monolautsprecher, dessen Qualität für einen Pocket-PC durchaus okay ist. An der linken Gehäuseseite befinden sich der Taster für die Aufnahmefunktion und der Einschalter. Dazwischen liegt die Auf-Ab-Eingabe-Wippe. Links vom Display liegen auch zwei Leuchtdioden, von denen eine den Ladezustand signalisiert. Mehrere Millimeter versenkt ist der Reset-Taster. Mit dem Eingabestift kann man ihn aber sehr gut erreichen - wenn man ihn denn braucht.
Der Eingabestift ist 105 mm lang und aus schwarzem Kunststoff gefertigt. Er dürfte recht preislich herzustellen sein, was sich natürlich positiv auf den Preis von Ersatzstiften auswirken dürfte. Er liegt gut in der Hand und man kann ihn gut aus dem Rechner ziehen. An der Oberseite befinden eine Infrarotschnittstelle, das Mikrofon und der Kopfhöreranschluss. Den meisten Platz an der Oberseite nimmt aber der Steckplatz für SD-MMC-Steckplatz ist nicht I/O-fähig sondern unterstützt nur Speicherkarten - das hat er aber mit den meisten Konkurrenten gemeinsam. Für andere Karten bietet der Hersteller für 189 Euro ein Compac-Flash-Jacket an, das auch einen zweiten Akku enthält. An der Unterseite befinden sich der Stromanschluss und eine Anschlussleiste für Hardwareerweiterungen, die höchstens zum Asus kompatibel sind.
Das USB-Cradle ist hervorragend verarbeitet und macht mit seiner Chromleiste einen sehr eleganten Eindruck. Das USB-Kabel ist mit einem Meter Länge vielleicht etwas knapp bemessen. Was uns sehr gut gefallen hat ist das Steckdosennetzteil. Dieses verarbeitet standardmäßig alle Steckdosenspannungen zwischen 100 und 200 Volt bei 50 bis 60 Herz und passt sogar ohne Adapter in US-Steckdosen. Etwas vergleichbares kennt man von den frühen Motorola-Handys. Im Prinzip handelt es sich um einen zusammenklappbaren US-Stecker, den man je nach Verkaufsort mit einem länderspezifischen Adapter versehen kann.

Innereien
Der Zayo A600 ist mit einem 64 Mbyte Arbeitsspeicher ausgestattet. Das Flash-ROM ist 32 Mbyte groß. Nachträgliche Updates des Betriebssystems wären also theoretisch möglich, so Microsoft und Zayo dies unterstützen. Der Hauptprozessor vom Typ Intel Xscale PXA 250 entspricht dem Standard und ist mit 400 MHz getaktet. Wie die Prozessoren in normalen PCs können auch diese Intel-Chips mit unterschiedlichen Taktfrequenzen betrieben werden. Im Zayo gibt es deswegen den Turbo-Modus mit vermutlich 400 MHz, den Standard-Modus mit 200 MHz und den Stromspar-Modus mit 100 MHz. Diese wählen Sie über ein Voreinstellungsfeld, das hier sogar "Asus Einstellungen" heißt. Als vierten Punkt gibt es auch einen "Automatik-Modus", der den Rechner normalerweise mit der niedrigsten Frequenz betreiben, sie aber bei Spitzen in der Rechenleistung erhöhen sollte. Beim Lauf unserer Benchmarkprogramme sollte man nun auch mit solchen erhöhten Leitungsanforderungen rechnen, die Ergebnisse lagen aber immer nur auf Normal- oder Stromsparniveau. Wir führten natürlich nach jedem Umschalten der Taktfrequenz einen Softreset durch, die automatische Anpassung funktionierte aber auch nicht besser. Es gibt in jedem Pocket-PC - und auch in großen PCs - ein Nadelöhr, das den Rechner bremst: Der hoch getaktete Prozessor muss oft warten, bis der niedriger getaktete Arbeitsspeicher Daten bereitstellt. Dies wird mit so genannten Cache-Speichern behoben. Das sind Speichereinheiten, die wesentlich schneller arbeiten können als der normale Arbeitsspeicher, dafür aber nur die häufig benötigten Daten zwischenspeichern. Stromverbrauch und Preis sind wesentlich höher als bei normalem Speicher, weswegen nach wie vor nur kleine Cachespeicher verbaut werden. In den Prozessor sind regelmäßig kleine Cacheelemente eingebaut, die vom Betriebsystem und der Software auch munter benutzt werden, das ist bei jedem Pocket-PC so. Der Zayo besitzt einen zusätzlichen Cachechip zwischen Prozessor und dem normalen Arbeitsspeicher. Wenn man diesen zuschaltet, wird der Rechner tatsächlich etwas schneller. Der Hersteller weist aber daraufhin, dass der Rechner damit eventuell instabiler werden kann - man darf sich also über einen gelegentlichen Absturz nicht ärgern. Während unserer Tests des Seriengerätes und eines Vorserienmodells in Ausgabe 9-10/2002 kam es aber zu keinerlei Fehlern bei aktiviertem Zusatzcache. In den Asus Systemeinstellungen wurde dieser Punkt "Advanced Performance Enhancement" übrigens übersetzt in "Erweiterte Leistungs-Verbesserungen", was sich nicht weniger schrecklich anhört.

Energie!
Im Zayo steckt ein 4,44 Wattstunden großer Lithium-Ionen-Akku. Dieser wird immer geladen, wenn der Rechner in der Dockingstation steckt. Alternativ kann man auch den Anschluss des Steckernetzteils direkt mit dem A600 verbinden. Der Akku ist fest eingebaut, der Anwender kann ihn nicht selbst wechseln. Eine Notbatterie sucht man vergebens. Statt dessen muss man darauf vertrauen, dass der Rechner sich früh genug selbst abschaltet, damit genug Restenergie in den Akkus bleibt bis zur nächsten Steckdose. Wie bei den früheren iPaqs kann man die Menge der Restenergie nicht beeinflussen. In unseren Test überstand der Rechner aber zumeist ein Wochenende.
Der Hersteller bewirbt den A600 mit einer Laufzeit von 15 Stunden, die - wenn überhaupt - nur ohne Hintergrundbeleuchtung erreicht wird. Wir halten solche Angaben beziehungsweise Messmethoden für realitätsfern: 15 Stunden entsprechen beispielsweise 30 Tage je 30 Minuten. Das halten wir aber für unrealistisch, hier ist die Akkuselbstentladung wahrscheinlich größer als der echte Stromverbrauch. Was ist also praxisgemäß? Die stundenlange Nutzung während Konferenzen zum Anfertigen von Notizen, das Verfassen von Texten in Flugzeugen, gerne auch mal ein einfaches Spiel bei Langeweile während einer unsinnigen Pressekonferenz - das sind wohl die für den Akku anspruchvollsten Einsatzbereiche, weil sie alle mit einer dauerhaften Nutzung bei eingeschalteter Hintergrundbeleuchtung verbunden sind. Und genau darum messen wir die Laufzeit nur mit eingeschalteter Beleuchtung.
Wir haben die Laufzeit in zwei Prozessormodi getestet. Zum einen wollten wir natürlich wissen, wie lange der A600 bei höchster Geschwindigkeit läuft, und anschließend prüften wir die maximale Laufzeit bei niedrigster Prozessorfrequenz. Maximale Geschwindigkeit entspricht natürlich 400 MHz Taktfrequenz mit Zusatzcache und minimale bedeutet für uns 100 MHz ohne Cache. Im erstgenannten Modus lief unser Rechner 265 + 146 Minuten, ein recht guter Wert.
Etwas enttäuscht waren wir von der Laufzeit im "Stromspar"-Modus. Hier lief der Rechner zwar länger, aber mit 313 + 132 Minuten betrug der Unterschied nur eine gute halbe Stunde.

Software
Serienmäßig sind in den Zayo natürlich die typischen Microsoft -Anwendungen fest eingebaut: Pocket Word, Pocket Excel, Pocket Internet Explorer und natürlich alle Pocket -PC-Versionen der Outlook-Anwendungen. Das sind die "Unter"-Programme Kalender, Aufgabenverwaltung, Notizen, Kontakte und die E-Mail-Verwaltung "Posteingang", die so heißt, obwohl man damit auch E-Mails verschicken kann. Auf CD liegt für den großen PC "Outlook 2000" und das Synchonisationsprogramm "ActiveSync 3.5" bei.
Für mehr Software hat es nicht mehr gereicht, was uns eigentlich verwundert. Zumindest die typischen Demoversionen, die andere Hersteller mit auf Ihre CDs packen, sollte Zayo ja auch auf die CD pressen dürfen.
Wir wissen aber aus Umfragen, dass kaum ein Pocket-PC-Anwender auch wirklich die Softwarebeigaben auf beiliegenden CDs nutzt. Insofern ist das Vorgehen von Zayo nur konsequent. (Gerhard Bauer)

FAZIT
Der Hersteller war konsequent bis ins letzte Detail: Weil ein tragbares kleines Gerät mehr schädlichen Einflüssen ausgesetzt ist als ein Desktop-PC hat man ihn in ein widerstandsfähiges und abriebfestes Metallgehäuse gepackt. Weil die sonst mitgelieferte Software nur in den wenigsten Fällen genutzt wird, hat man gleich ganz drauf verzichtet. Und weil der Prozessor nicht nur mit 400 MHz arbeiten kann, sondern auch mit 100 MHz, hat man diese Reduzierung zu Gunsten einer längeren Laufzeit ebenfalls mit eingebaut.
Ein gefälliges Äußeres, sehr hohe Geschwindigkeit und kleine Abmessungen: Der Zayo A600 hat sich in unseren Tests als ein sehr guter Pocket-PC erwiesen.